„Inklusion geht uns alle an“, unter diesem Motto haben am 20. Juni 2025 behinderte und nichtbehinderte Menschen in Erfurt demonstriert. Die u.a. auch von Fridays for Future mitgetragene Kundgebung findet jährlich am Anger im Herzen der Landeshauptstadt Erfurt statt. Bei der Kundgebung hat Nancy Frind auch auf die neue Initiative Krüppel gegen Rechts hingewiesen und deutlich gemacht, wie wichtig es ist, dass wir für Demokratie Flagge zeigen. Markus Walloschek, der ebenfalls bei Krüppel gegen Rechts mitmacht, hatte hierfür erste Buttons erstellt, die er an Einzelne verteilte.

Die Vertreterin von Omas gegen Rechts habe sich den Butten von Krüppel gegen Rechts gleich neben ihrem eigenen Button angesteckt, wie Markus Walloschek aus Erfurt berichtete.

Nachstehend haben wir eine kleine Sammlung von Informationen über die AfD zusammengestellt: Zwei Broschüren vom Deutschen Institut für Menschenrechte sowie zwei Links zu Aussagen der AfD.

 „Warum ist die AfD gefährlich?“ Eine Broschüre vom Deutschen Institut für Menschenrechte in Leichter Sprache

In diesem Text geht es um die AfD.

AfD ist die Abkürzung für:

Alternative für Deutschland.

Die AfD ist eine politische Partei.

 Das Deutsche Institut für Menschen-Rechte

warnt in diesem Text vor der AfD.

Denn die AfD ist gefährlich.

Info + Download: https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/publikationen/detail/warum-ist-die-afd-gefaehrlich-ls

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„Warum die AfD verboten werden könnte.“ Empfehlungen an Staat und Politik“. Eine Broschüre vom Deutschen Institut für Menschenrechte

Info + Download: https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/publikationen/detail/warum-die-afd-verboten-werden-koennte

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Eine Seite des Zentrums für Politische Schönheit mit 2 388 Zitaten von AfD Leuten:

https://afd-verbot.de/beweise

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Eine SPIEGEL-Seite mit dem Gutachten des Bundesamtes für Verfassungsschutz:
www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-ist-rechtsextrem-hier-sind-die-belege-des-verfassungsschutzes-a-b5fa40e4-a54e-410a-8cc7-ade35d09f77c?sara_ref=re-so-app-sh

	

Im Jahr 2024 haben 11.405 Anfragen das Beratungsteam der Antidiskriminierungsstelle des Bundes erreicht. Das sind mehr als jemals zuvor in einem Jahr. 2019, dem Jahr vor der Coronapandemie, lag die Zahl der Ratsuchenden bei 4.247. 43 Prozent der Anfragen kamen im vergangenen Jahr zu rassistischer Diskriminierung. Seit 2019 hat sich die Zahl der Beratungsfälle hierzu mehr als verdreifacht. Der Anteil der Anfragen zu Benachteiligungen wegen einer Behinderung oder einer chronischen Krankheit lag bei 27 Prozent. Anfragen zu Benachteiligungen wegen des Geschlechts betrugen 24 Prozent, wozu auch Anfragen wegen sexueller Belästigung zählen. Das sind die zentralen Ergebnisse aus dem Jahresbericht 2024 der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, den die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung am 3. Juni 2025 vorgestellt hat.

Link zum Jahresbericht 2024 der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Link zum Bündnis AGG Reform Jetzt mit Vorschlägen für die Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz

Die Initiative „Krüppel gegen Rechts“ arbeitet intersektional – wir betrachten also auch das Zusammenwirken unterschiedlicher Diskriminierungen. Bei uns haben Ableismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus, Altersfeindlichkeit (oder Ageismus) sowie weitere Diskriminierungen keinen Platz!

Unserem Grundverständnis folgend, sind Diskriminierungen eine Folge gesellschaftlicher Machtausübung. Bei intersektionalen Diskriminierungen werden Diskriminierungen gegenseitig verstärkt zum Beispiel aufgrund von

  • Beeinträchtigungen
  • Geschlecht
  • Sexueller Orientierung
  • Alter
  • Klasse
  • Gewicht
  • Nationalität
  • Religionszugehörigkeit
  • Rassifizierung

In der Folge führen intersektionale Diskriminierungen häufig zu gesellschaftlichen Ausschlüssen: Kindern mit Beeinträchtigungen wird der inklusive Schulbesuch verwehrt, Frauen mit Lernschwierigkeiten wird nicht zugetraut, ein Kind zu bekommen, schwule Männer mit Beeinträchtigungen werden gemobbt etc.

Bei „Krüppel gegen Rechts“ arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen und Erfahrungshintergründen ohne Vorbehalte und Diskriminierungen zusammen. Auch Menschen ohne Beeinträchtigungen sind dabei.